ScienceFact #101
Das persönliche Demenz-Risiko berechnen
Mit dem ScienceFact sensibilisieren und vorbeugen. ©sonares
In Deutschland leben laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenz-Erkrankung – Tendenz steigend. Alzheimer ist mit 60-70 Prozent die häufigste Erkrankung, doch es gibt auch weitere Formen der Demenz. Ihnen allen ist gemein: Die Krankheit entwickelt sich schleichend. Anfangs sind es leichte Gedächtnisprobleme, später kommen Orientierungslosigkeit und der Verlust alltäglicher Fähigkeiten hinzu.
Mit dem ScienceFact „Demenz-Risiko“ lassen sich persönliche Risikofaktoren einfach ermitteln. Der interaktive Rechner basiert auf internationalen Studien und liefert erste Hinweise darauf, ob ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht. Ein wertvolles Tool für Gesundheitsplattformen, Publikumsmedien, Pflegeanbieter oder Versicherer – und für alle, die frühzeitig vorsorgen möchten.
Name des ScienceFacts: Demenz-Risiko
Entwickelt: 2025
Entwickelt von: sonares | Jonas Diller
Kooperationspartner/Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Columbia University, Techniker Krankenkasse, Beijing University of Traditional Chinese Medicine u.a. u.a.
Anzahl der Abfragen: 18
Art der Abfragen: Soziodemografisch (Geschlecht), gesundheitlich (Gewicht, Ernährung, Vorerkrankungen), psychisch (Einsamkeit, Depression) und sozial (Raucherstatus, sportliche Aktivität)
Was kann der ScienceFact?
Der ScienceFact „Demenz-Risiko“ ermöglicht Nutzern eine erste, fundierte Einschätzung ihres individuellen Demenz-Risikos. Das Widget basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und berücksichtigt eine Vielzahl relevanter Einflussfaktoren – darunter Alter, Geschlecht, familiäre Vorbelastung sowie bestimmte Gesundheitsparameter wie Bluthochdruck oder Diabetes.
Durch die strukturierte Erhebung dieser Daten liefert der ScienceFact einen klaren, verständlichen Ergebniswert, der das persönliche Demenz-Risiko einordnet. Gleichzeitig zeigt das Widget auf, welche Faktoren das Risiko erhöhen oder senken können. So unterstützt der ScienceFact gezielt dabei, mögliche gesundheitliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls präventive Schritte zu erwägen.
Wie funktioniert der ScienceFact?
1. Nutzer geben ihre Daten Schritt für Schritt in ein interaktives Formular ein.
2. Das Widget wertet die Eingaben in Echtzeit aus und vergleicht sie mit wissenschaftlichen Risikoprofilen.
3. Als Resultat wird das statistische Risiko, an einer Demenz zu erkranken, berechnet.
Vorteile des ScienceFacts
Einfache Integration
Das Umfrage-Widget kann unkompliziert per embedded code in bestehende Websites eingebunden werden.
Wissenschaftlich fundiert
Die Berechnungen beruhen auf Daten führender internationaler Studien von Universitäten, Forschungseinrichtungen, Kliniken und Krankenversicherungen.
Hilfreich
Durch leicht verständliche Darstellung der Ergebnisse werden Nutzer für das Thema und passende präventive Maßnahmen sensibilisiert.
So kann der ScienceFact eingesetzt werden
Gesundheitsportale und Präventionsmedien
… binden das Widget in Informationsseiten zur Alzheimer-Prävention ein. Nutzer können dadurch interaktiv ihr individuelles Risiko berechnen und erhalten im Anschluss Hinweise zu beeinflussbaren Risikofaktoren wie Bewegung, Ernährung oder Bluthochdruck. Das fördert die Gesundheitskompetenz und regt zu präventiven Maßnahmen an.
Pflegeberatungen und Angehörigenhilfen
… nutzen das Widget, um erste Orientierung bei Verdachtsfällen zu geben. Wer bei Eltern oder Partnern eine beginnende Vergesslichkeit bemerkt, kann mit wenigen Klicks eine erste Einschätzung erhalten. Das erleichtert es, frühzeitig ärztliche Unterstützung zu suchen oder weitere Informationen einzuholen.
Krankenversicherungen
… integrieren das Widget auf ihren Webseiten. Versicherte können selbständig ihr Risiko ermitteln und werden gezielt auf passende Vorsorgeangebote oder Unterstützungsprogramme hingewiesen – etwa zu Gedächtnistrainings, medizinischen Checks oder Beratungshotlines. Das erhöht die Inanspruchnahme präventiver Leistungen.
Sie wollen den ScienceFact für Ihre Website nutzen?
Darum wurde der ScienceFact entwickelt
Demenz, insbesondere Alzheimer, zählt zu den häufigsten altersbedingten Erkrankungen weltweit – mit gravierenden Auswirkungen auf Betroffene, Angehörige und das Gesundheitssystem. Gleichzeitig ist das individuelle Risiko durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, von denen einige – wie Lebensstil – beeinflussbar sind. Dennoch fehlt vielen Menschen das Wissen, ob sie selbst zur Risikogruppe gehören. Der ScienceFact „Demenz-Risiko“ wurde entwickelt, um diesen Informationsbedarf niedrigschwellig und datenbasiert zu adressieren. Ziel ist es, eine frühe Sensibilisierung zu ermöglichen und präventive Potenziale aufzuzeigen.
Datenbasis und wissenschaftliche Grundlage
Die Berechnungen basieren auf Daten von mehr als 60 internationalen Forschungseinrichtungen und Institutionen. Darunter die Columbia University, das Bundesgesundheitsministerium, das Robert Koch Institut und die University of Massachusetts. Ein interdependentes Rechenmodell ermöglicht eine präzise Auswertung persönlicher Angaben und verwandelt die komplexen Berechnungen in eine anschauliche und leicht verständliche Darstellung.
Die Relevanz des ScienceFacts für die Wissenschaft
Der ScienceFact „Demenz-Risiko“ bietet nicht nur eine praktische Unterstützung für Nutzer, sondern auch ein wertvolles Instrument für die wissenschaftliche Arbeit. Durch die strukturierte und anonymisierte Erhebung relevanter Risikofaktoren können Forschungseinrichtungen neue Erkenntnisse über die Verbreitung potentieller Risikoprofile in der Bevölkerung gewinnen.
Besonders im Bereich der Gesundheitsforschung und Präventionsmedizin eröffnet der ScienceFact die Möglichkeit, Zusammenhänge zwischen Lebensstilmerkmalen und Risikowahrnehmung zu untersuchen. Darüber hinaus kann er zur Evaluation von Aufklärungskampagnen beitragen oder helfen, Zielgruppen für präventive Maßnahmen gezielter zu identifizieren. Auch in interdisziplinären Projekten, etwa zur digitalen Gesundheitskompetenz, kann das Widget als niederschwelliger Zugangspunkt in partizipative Studienkonzepte integriert werden.
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ScienceFacts können Leben verändern
Demenz, insbesondere die Alzheimer-Krankheit, zählt zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft. Sie betrifft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Angehörige und das gesamte soziale Umfeld. Eine frühzeitige Sensibilisierung für mögliche Risikofaktoren ist entscheidend – denn viele Einflussgrößen lassen sich aktiv gestalten.
Der ScienceFact „Demenz-Risiko“ setzt genau hier an: Er hilft Nutzern dabei, persönliche Risikofaktoren systematisch zu erfassen – und schafft so ein besseres Verständnis für die eigene Gesundheit und mögliche Vorsorgemaßnahmen.
Doch welche Faktoren beeinflussen das Risiko? Die wichtigsten sind:
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- Alter und genetische Veranlagung: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko deutlich. Auch familiäre Vorbelastungen spielen eine Rolle.
- Gesundheitszustand: Bluthochdruck oder Diabetes erhöhen das Risiko, insbesondere in der Lebensmitte.
- Lebensstil: Körperliche Aktivität, geistige Beschäftigung, ausgewogene Ernährung und soziale Kontakte gelten als schützende Faktoren.
Der ScienceFact „Demenz-Risiko“ verbindet diese Einflussgrößen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und liefert eine fundierte Ersteinschätzung. Nutzer erhalten konkrete Anhaltspunkte, ob bei ihnen ein erhöhtes Risiko besteht – und wo sich gezielt gegensteuern lässt. Ein wertvoller Beitrag für mehr Gesundheitskompetenz und selbstbestimmte Vorsorge.
Die integrierte Sonny KI, die nach Beantwortung der 18 Fragen eingeblendet wird, erklärt das Resultat zudem detailliert und verständlich.
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About sonares
sonares mit Sitz in Berlin und einer weltweiten ScienceCommunity wurde 2013 gegründet. Mit der Mission, wissenschaftliche Erkenntnisse durch moderne Technologien zugänglich zu machen, entwickelt sonares interaktive Tools wie die ScienceFacts. Diese Lösungen ermöglichen es, komplexe Daten für ein breites Publikum verständlich und nutzbar aufzubereiten. Die Hauptzielgruppen umfassen Website-Betreiber, Wissenschaftler sowie Unternehmen im Bereich Prävention und Gesundheit. Durch die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Fachgesellschaften und der Nutzung wissenschaftlicher Daten schafft sonares einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Prävention. Das Unternehmen steht für wissenschaftliche Integrität, Benutzerfreundlichkeit und die Förderung faktenbasierter Entscheidungen, um eine informierte Gesellschaft zu unterstützen.


